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Alm-MusiRoas auf der Zwieselalm

Sensationelles Wetter war uns zur Alm-MusiRoas beschert und jede Menge lustige Musikanten und Volksmusikfans waren unterwegs.

Mein allerliebster Vierpfoter Lea war natürlich mit von der Partie, ausgestattet mit der Aufschrift “Die tut nix”, um etwaige Angstattacken der Passanten angesichts ihres dicken Kopfes im Keim zu ersticken. Die Botschaft wurde prompt von einem der Musikanten quittiert: “DES trauts Euch auf a Weiberleit drauf schreiben??”

Auf fünf Hütten spielte die Musik und überall gab es spezielle Schmankerl wie Spanferkel, Fleischkrapfn, Kas-Spatzn und derlei Köstlichkeiten. Am Weg trafen wir Musikanten, die gleich mitten in der Natur ein Ständchen brachten.

Tapfer widerstanden wir der Versuchung, gleich in die ersten drei Hütten einzukehren und schlugen uns wacker bis zur Zwieselalm durch. Dort war der erste gespritzte Most fällig, einfach zu heiß zur Wanderung ohne Einkehr!

Weiter ging’s bis zur Rottenhofhütte, wo wir köstliche Fleischkrapfn serviert bekamen, eine Tennengauer Spezialität, und dazu eine kleine Einführung in die Rinderzucht von Hüttenwirt Hans. Als Obmann des Zuchtverbandes und Gastwirt, der nur Fleisch aus eigener Zucht verwendet, liegt ihm dieses Thema natürlich besonders am Herzen! Wir erfuhren, dass es hornlose Rassen gibt und dass die hornlosen Rinder ihr Handicap wettmachen und gerne ausschlagen. Und dass Hans fast nur reinrassige Pinzgauer züchtet, manchmal wird eine andere Rasse eingekreuzt, aber die erste Generation ist meistens noch nicht so, wie er sich das vorstellt. Und dass alles, was in der Rottenhofhütte an Fleisch und Käse kredenzt wird, aus der eigenen Produktion stammt. Kein Wunder, dass alles so köstlich schmeckt!

Nach Fleischkrapfn und Kaiserschmarren schleppten wir uns mühsam über den Almboden zurück zur Gondel. Das blühende Wollgras ließ uns die Hitze ein wenig vergessen, zu schön war der Anblick!

Fazit: Nächstes Jahr gerne wieder! :)

Dramatische Rettungsaktion auf der Zwieselalm

Letzten Freitag war ich auf der Zwieselalm unterwegs, weil ich erstens ein paar Hüttenfotos machen musste für unser neues Schildersystem an der Gosaukammbahn und außerdem drohte die Wetterwarte mit 37 Grad im Schatten, viel zu heiß fürs Bergbahnbüro – daher nix wie am Berg hinauf in die angenehm frische Bergluft!

Mein liebster Flohbalg sprich Hündin Lea war natürlich mit von der Bergpartie und erwies sich als äußerst nützlich. Sie fürchtet sich nämlich ein wenig vor Kühen und entdeckte auf der Zwieselalm in der Nähe des Kanonenrohres ein einsames Kälbchen. Ganz alleine mitten in einem großen Schlammloch und gefangen in einem Strauchdickicht stand es unbeweglich und beobachtete uns.

Ich versuchte bei den Hütten Hilfe zu holen (ein wenig fürchte ich mich ja auch vor Kühen, zugegebenermaßen ;) ), aber es war noch zu früh am Tag und niemand in Sicht. Wir liefen schnell zur Rottenhofwirtin Magdalena – sie versuchte die Almbauern anzurufen und meinte, ich solle mit einem Strick versuchen, das Kalb aus der misslichen Lage zu befreien.

Ich nahm also meinen Mut zusammen und kletterte seitlich bis zu dem kleinen Unglücksraben. Ich versuchte die Methoden der Pferdeflüsterer zu imitieren, abwenden und das Tier folgen lassen. Nach einigen vergeblichen Versuchen, weil das Kalb immer abrutschte, konnte ich es an seinem Kuhglockenband aus dem Schlamm herauszuziehen. Jetzt noch ein paar unsichere Schritte im unwegsamen Gelände und schließlich kamen wir, abgesehen von ein paar blutigen Kratzern, heil auf der Wiese der Alm an.

Nur: Wohin jetzt mit dem Kalb? Ich konnte es ja nicht einfach stehen lassen und der Gefahr überlassen, dass es wieder versucht, seine Herde zu finden und sich erneut verirrt? Eine Herde musste also her! Auf der gegenüber liegenden Seite der Alm war eine Weide mit Kühen und Pferden, dorthin lief mir das kleine Kerlchen mittlerweile nach ganz ohne dass ich es führen musste.

Als es seine Artgenossen sah, muhte es vor Freude ganz leise – und lief prompt in den Stacheldraht :( . Nach erneuter Befreiungsaktion und gewagten Steuermanövern durch ein winziges Gatter lief das Kalb hocherfreut auf eins der Pferde auf der Wiese zu – und bekam prompt eins mit dem Huf! Das arme Ding war aber auch wirklich ein Unglücksrabe! Auch die als nächstes angesteuerte Kuh war wenig erfreut über den Besuch und vertrieb den Pechvogel. Ganz verstohlen stellte es sich schließlich neben ein anderes Kalb, das gerade weidete – und begann zu fressen. Gott sei Dank – Mission erfolgreich!

Bastelarbeiten

Wir werden ja immer wieder gefragt: Was macht Ihr eigentlich im Sommer?
Außer dem Sommerbetrieb der Gosaukammbahn auf die Zwieselalm bereiten wir schon den nächsten Winter vor. So arbeiten wir derzeit am neuen Imagefolder der Skiregion Dachstein West. Er soll noch informativer, bunter, interessanter werden und außerdem auch einen lustigen Kinderbereich bekommen. Momentan sieht das noch ein wenig langweilig aus, zugegeben, aber es kann nur besser werden – siehe Bilder von den Bastelarbeiten ;) )))

Von Dicsos und anderen Rechtschreibteufeln

Wir arbeiten grad an den Sommerprospekten und sind natürlich spät dran wie jedes Jahr seufz. Im Zuge der Arbeitsbeschleunigung kann sich die Überwachung der korrekten Rechtschreibung zum Boomerang entwickeln – so machte sich Eure Julia im Winter noch über den Kollegen und seinen Entwurf des Kinderschneefestplakates lustig, er schrieb nämlich KINDERDICSO – DICSO wurde somit zum Lieblingsgeflügelwort. Aber nachdem der Spott oft vor dem Fall kommt, landete folgende Formulierung im neuen Gosaukammbahn-Prospekt:

Alm-MusiRoas am 10. Juli: Zahlreiche MUSKIgruppen und kulinarische Köstlichkeiten sorgen für das Wohl der Gäste …

Peinlich! Aber dafür haben wir wieder ein neues Lieblingswort! MUSKI-MUSKI-MUSKI :) ))))))

Aus dem Brumsiland entführen?

Wir suchen Kinder als kleine Fotomodels für die nächsten Dachstein West-Prospekte. Sie sollten zwischen 6 und 13 Jahre sein, herzig, unkompliziert, grad Zeit haben wenn das Wetter schön ist – kurz: wir suchen so etwas wie das eierlegende Wollmilchskikind!

Zur Rekrutierung gäbe es also mehrere Möglichkeiten:
a) aus dem Brumsiland entführen
b) eine Kindergartentante bestechen
c) Mitarbeiter mit Kindern zum Zwangsfotoshooting verpflichten
oder d) öffentlich drüber jammern, dass wir dringend Skikids brauchen – es gäbe auch ein nettes Honorar ;) ))

Also wie schauts aus, Kiddies, ist vielleicht Austria’s next ski topmodel unter Euch?

Facebook boomt

Staune grade nicht schlecht, habe  die Zugriffe auf die website www.dachstein.at via Facebook ausgewertet – und darf feststellen, dass sich Facebook bei unseren Skifans größter Wertschätzung erfreut. Danke also an alle, die dort aktuelle Bilder posten, ihre Meinung (hoffentlich pure Begeisterung ;) ) kund tun und unsere aktuellen Meldungen verfolgen!

Ein tolles Medium, endlich eine Plattform für Fotos vom aktuellen Pistenzustand und Hintergrundinfos, die auf der Website eher schwierig unterzubringen sind.

Übrigens: Auf Twitter könnt Ihr uns natürlich auch verfolgen – wie findet Ihr übrigens das Hintergrundbild, ich hab extra eins mit Bergdohlen am Baum genommen! Witzig, nicht?

Hauptsache Skifahren!

Eure Julia muss sich gleich mal entschuldigen, dass hier kein früherer Eintrag zu finden war, dieser Blog war jedoch ausschließlich für lustige Tatsachenberichte aus der Region Dachstein West gedacht und tatsächlich habe ich es erst am 25. Dezember das erste Mal selbst auf die Piste geschafft!

Traditionsgemäß war Eure Julia also am 25. Dezember auf der Skipiste zu finden – und es war suuuper! Talabfahrten Gosau und Russbach sind in super Zustand und die ersten Skiduelle der Saison mit der allerbesten Skifreundin verliefen erfolgreich ;) )). Die meisten unserer Mitskifahrer waren relativ bald auf den Hütten zu finden – ich kann nur sagen, Ihr habt was versäumt! Griffige, perfekt gebügelte Pisten bei ziemlich heftigem, weichen Schneefall – aber wie immer mit der besten Skifreundin beschlossen wir bei jeder Abfahrt eine geht noch – und noch eine – und noch eine …

Fazit: Am Abend waren wir fixfertig, happy und uns einig – es gibt nix Besseres als Skifahren – egal wie das Wetter ist!

Dachstein West Saisonkarten-Vorverkauf!

Ab 04. November erhalten Sie die besonders vergünstigten Saisonkarten im Vorverkauf. Sichern Sie sich jetzt Ihre Skisaisonkarte zu verbilligten Preisen!

Dachstein West, die beliebte Familienskiregion rund um die sympathischen Orte Gosau, Russbach und Annaberg rüstet bereits für die kommende Wintersaison und bietet heuer wieder ganz besonders günstige Tarife für kostenbewusste Skifahrer. Der Vorverkauf startet ab 4. November – für alle, die bereits jetzt auf den ersten Schnee fiebern und dabei auch noch sparen wollen!



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