Aktuelle Einträge

Es wird lustig, es wird extrem lustig heuer in der Skiregion Dachstein West! Die neuen Gaudipisten sind einfach der Hammer!

Wir freuen uns ja jedes Jahr extrem auf den Winter, aber heuer besonders. Das Gaudipistenkonzept brachte uns auch in der Entwicklung gescheit viel Spaß und jetzt wollen wir jede Menge lustige Events und Dinge rundum stricken.

Ski-T-Shirts mit lustigen Sprüchen soll es geben, einen Foto- und Videowettbewerb für Euch mit tollen Gewinnpreisen, ein einfaches Leitsystem im Skigebiet selbst, damit Ihr einfach von einer Gaudi zur anderen pendeln könnt und natürlich auch Gaudi abseits der Pisten, denn die Gastgeber der nettesten Skiregion der Alpen ziehen voll mit. Auf Gaudi sind sie ja programmiert quasi :) .

Wir sind schon soo gespannt, wie Euch das Ganze gefällt und freuen uns auf Euer Feedback an julia(at)dachstein.at!

Kinderschneefest: Franzi’s erster Auftritt

Drei Tage vor dem großen Kinderschneefest am Feuerkogel wurden die Drachenkostüme geliefert – Franzi Feuerkogeldrache’s erster Auftritt war also gesichert! Nachdem sich alle Beteiligten geweigert hatten, das Ding zu tragen, blieb mir nichts Anderes übrig … Marketing in der Praxis sieht so aus:

Das Fest wurde ein großer Erfolg – bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn wurden die Spielestationen im neuen Drachenpark gestürmt! Wackeldart, Schneefußball und die große Schatzsuche waren die Renner!

Beim Zwergerlrennen sah man so manchen Skistar der Zukunft den Feuerkogel Übungshang hinunter rasen und bei der Siegerehrung gab es hochgerissene Arme wie sonst nur zu Maiers Zeiten und auch ein paar bittere Tränen der Enttäuschung … Dabei gewann jeder eine Medaille, aber der Druck bei diesem wichtigsten Rennen der Saison war wohl zu groß ;) . Beste Meldung bei der Siegerehrung: Einer der Sieger forderte Franzi Feuerkogeldrache – “kumm, schlog ei”!

Hier der schwarze Blitz vom Feuerkogel Drachenpark bei seinem Sieglauf – ganz der Profi bereits im V-Stil:

Nahtlos ging die Siegerehrungsspannung über in das Drama der Geschenkeverlosung – heiße Diskussionen wurden geführt, warum wer was gewinnen sollte/möchte oder nicht! Ein Blick in diese Gesichter spricht Bände:

Zum Abschied noch ein paar Honigbrote und das schöne Fest in Oberösterreichs freundlichem Skigebiet ging zu Ende! Wir freuen uns aufs nächste Jahr und arbeiten schon an den Sommerbergfesten!

Mir pfoit Ski foarn!

Wir müssen am Skinachwuchs arbeiten, ganz klar, deshalb gibt es jährlich den vom Land Oberösterreich geförderten Pistenfloh-Skikurs. Zukünftige kleine Hermann Maiers bekommen hier ihre ersten Skilehrerstunden, einen Helm, die Skitickets und ein köstliches Kindermenü zu Mittag geschenkt.

Der Ansturm der Anmeldungen war dementsprechend groß, speziell am Feuerkogel wollten viele Skizwerge ihre ersten Schwünge auf die weiße Pracht legen. So durften die Skilehrer(innen) der Skischule Neuhuber also ihres Amtes walten und den angemeldeten Kindern ihre Skitricks zeigen.

Hier ein Auszug aus dem besten Dialog des ganzen Pistenflohkurses:

Skizwerg zur Skilehrerin: “Duhuuu, wie lang dauert denn der Kurs noch?”
Skilehrerin: “Eine Stunde haben wir noch!”
Skizwerg drauf: “Gott sei Dank!! Mir pfoit nämlich Skifoarn! Bsonders das Auffifoarn!”

Das ist der Nachwuchs, den wir brauchen! Skifahrer, denen Liftfahren besser gefällt als Abfahren ;) .

Teamwork mit tollen Ergebnissen

Vor ein paar Wochen stand das große Firmenmeeting an, das mittlerweile schon zur interessanten Tradition wurde. Jedes Jahr kurz bevor es mit dem Winterbetrieb los geht, treffen wir uns alle und werfen unsere Ideen für Verbesserungsvorschläge in einen Topf und versuchen die besten davon umzusetzen.

Ist ganz schön interessant, wie verschieden da die Zugänge der Kollegen sind! Viele gute Ideen kamen zu Tage wie z.B. Sitzplätze zum Rasten einzurichten, Tafeln mit den Namen der Kollegen und Wetterinformationen usw. an den Liftstationen einzurichten, die Krippenstein Abfahrt zu beschildern an den wichtigsten Punkten und vieles mehr!

Beim abschließenden Fotoshooting gab es ein ziemliches Gedränge, damit auch alle Mitarbeiter auf ein Foto passen :) :

Universal-Julia

Endlich ist es soweit, ich darf nunmehr nicht mehr nur von der Zwieselalm und aus dem Skigebiet Dachstein West berichten, sondern jetzt gibt es an dieser Stelle die besten Geschichten auch vom Feuerkogel, dem Krippenstein und dem Grünberg.

Die nächsten Geschichten demnächst an dieser Stelle!

Alm-MusiRoas auf der Zwieselalm

Sensationelles Wetter war uns zur Alm-MusiRoas beschert und jede Menge lustige Musikanten und Volksmusikfans waren unterwegs.

Mein allerliebster Vierpfoter Lea war natürlich mit von der Partie, ausgestattet mit der Aufschrift “Die tut nix”, um etwaige Angstattacken der Passanten angesichts ihres dicken Kopfes im Keim zu ersticken. Die Botschaft wurde prompt von einem der Musikanten quittiert: “DES trauts Euch auf a Weiberleit drauf schreiben??”

Auf fünf Hütten spielte die Musik und überall gab es spezielle Schmankerl wie Spanferkel, Fleischkrapfn, Kas-Spatzn und derlei Köstlichkeiten. Am Weg trafen wir Musikanten, die gleich mitten in der Natur ein Ständchen brachten.

Tapfer widerstanden wir der Versuchung, gleich in die ersten drei Hütten einzukehren und schlugen uns wacker bis zur Zwieselalm durch. Dort war der erste gespritzte Most fällig, einfach zu heiß zur Wanderung ohne Einkehr!

Weiter ging’s bis zur Rottenhofhütte, wo wir köstliche Fleischkrapfn serviert bekamen, eine Tennengauer Spezialität, und dazu eine kleine Einführung in die Rinderzucht von Hüttenwirt Hans. Als Obmann des Zuchtverbandes und Gastwirt, der nur Fleisch aus eigener Zucht verwendet, liegt ihm dieses Thema natürlich besonders am Herzen! Wir erfuhren, dass es hornlose Rassen gibt und dass die hornlosen Rinder ihr Handicap wettmachen und gerne ausschlagen. Und dass Hans fast nur reinrassige Pinzgauer züchtet, manchmal wird eine andere Rasse eingekreuzt, aber die erste Generation ist meistens noch nicht so, wie er sich das vorstellt. Und dass alles, was in der Rottenhofhütte an Fleisch und Käse kredenzt wird, aus der eigenen Produktion stammt. Kein Wunder, dass alles so köstlich schmeckt!

Nach Fleischkrapfn und Kaiserschmarren schleppten wir uns mühsam über den Almboden zurück zur Gondel. Das blühende Wollgras ließ uns die Hitze ein wenig vergessen, zu schön war der Anblick!

Fazit: Nächstes Jahr gerne wieder! :)

Dramatische Rettungsaktion auf der Zwieselalm

Letzten Freitag war ich auf der Zwieselalm unterwegs, weil ich erstens ein paar Hüttenfotos machen musste für unser neues Schildersystem an der Gosaukammbahn und außerdem drohte die Wetterwarte mit 37 Grad im Schatten, viel zu heiß fürs Bergbahnbüro – daher nix wie am Berg hinauf in die angenehm frische Bergluft!

Mein liebster Flohbalg sprich Hündin Lea war natürlich mit von der Bergpartie und erwies sich als äußerst nützlich. Sie fürchtet sich nämlich ein wenig vor Kühen und entdeckte auf der Zwieselalm in der Nähe des Kanonenrohres ein einsames Kälbchen. Ganz alleine mitten in einem großen Schlammloch und gefangen in einem Strauchdickicht stand es unbeweglich und beobachtete uns.

Ich versuchte bei den Hütten Hilfe zu holen (ein wenig fürchte ich mich ja auch vor Kühen, zugegebenermaßen ;) ), aber es war noch zu früh am Tag und niemand in Sicht. Wir liefen schnell zur Rottenhofwirtin Magdalena – sie versuchte die Almbauern anzurufen und meinte, ich solle mit einem Strick versuchen, das Kalb aus der misslichen Lage zu befreien.

Ich nahm also meinen Mut zusammen und kletterte seitlich bis zu dem kleinen Unglücksraben. Ich versuchte die Methoden der Pferdeflüsterer zu imitieren, abwenden und das Tier folgen lassen. Nach einigen vergeblichen Versuchen, weil das Kalb immer abrutschte, konnte ich es an seinem Kuhglockenband aus dem Schlamm herauszuziehen. Jetzt noch ein paar unsichere Schritte im unwegsamen Gelände und schließlich kamen wir, abgesehen von ein paar blutigen Kratzern, heil auf der Wiese der Alm an.

Nur: Wohin jetzt mit dem Kalb? Ich konnte es ja nicht einfach stehen lassen und der Gefahr überlassen, dass es wieder versucht, seine Herde zu finden und sich erneut verirrt? Eine Herde musste also her! Auf der gegenüber liegenden Seite der Alm war eine Weide mit Kühen und Pferden, dorthin lief mir das kleine Kerlchen mittlerweile nach ganz ohne dass ich es führen musste.

Als es seine Artgenossen sah, muhte es vor Freude ganz leise – und lief prompt in den Stacheldraht :( . Nach erneuter Befreiungsaktion und gewagten Steuermanövern durch ein winziges Gatter lief das Kalb hocherfreut auf eins der Pferde auf der Wiese zu – und bekam prompt eins mit dem Huf! Das arme Ding war aber auch wirklich ein Unglücksrabe! Auch die als nächstes angesteuerte Kuh war wenig erfreut über den Besuch und vertrieb den Pechvogel. Ganz verstohlen stellte es sich schließlich neben ein anderes Kalb, das gerade weidete – und begann zu fressen. Gott sei Dank – Mission erfolgreich!

Bastelarbeiten

Wir werden ja immer wieder gefragt: Was macht Ihr eigentlich im Sommer?
Außer dem Sommerbetrieb der Gosaukammbahn auf die Zwieselalm bereiten wir schon den nächsten Winter vor. So arbeiten wir derzeit am neuen Imagefolder der Skiregion Dachstein West. Er soll noch informativer, bunter, interessanter werden und außerdem auch einen lustigen Kinderbereich bekommen. Momentan sieht das noch ein wenig langweilig aus, zugegeben, aber es kann nur besser werden – siehe Bilder von den Bastelarbeiten ;) )))

Von Dicsos und anderen Rechtschreibteufeln

Wir arbeiten grad an den Sommerprospekten und sind natürlich spät dran wie jedes Jahr seufz. Im Zuge der Arbeitsbeschleunigung kann sich die Überwachung der korrekten Rechtschreibung zum Boomerang entwickeln – so machte sich Eure Julia im Winter noch über den Kollegen und seinen Entwurf des Kinderschneefestplakates lustig, er schrieb nämlich KINDERDICSO – DICSO wurde somit zum Lieblingsgeflügelwort. Aber nachdem der Spott oft vor dem Fall kommt, landete folgende Formulierung im neuen Gosaukammbahn-Prospekt:

Alm-MusiRoas am 10. Juli: Zahlreiche MUSKIgruppen und kulinarische Köstlichkeiten sorgen für das Wohl der Gäste …

Peinlich! Aber dafür haben wir wieder ein neues Lieblingswort! MUSKI-MUSKI-MUSKI :) ))))))

Aus dem Brumsiland entführen?

Wir suchen Kinder als kleine Fotomodels für die nächsten Dachstein West-Prospekte. Sie sollten zwischen 6 und 13 Jahre sein, herzig, unkompliziert, grad Zeit haben wenn das Wetter schön ist – kurz: wir suchen so etwas wie das eierlegende Wollmilchskikind!

Zur Rekrutierung gäbe es also mehrere Möglichkeiten:
a) aus dem Brumsiland entführen
b) eine Kindergartentante bestechen
c) Mitarbeiter mit Kindern zum Zwangsfotoshooting verpflichten
oder d) öffentlich drüber jammern, dass wir dringend Skikids brauchen – es gäbe auch ein nettes Honorar ;) ))

Also wie schauts aus, Kiddies, ist vielleicht Austria’s next ski topmodel unter Euch?



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